Berichte aus der Praxis

Gespräch mit dem Ultraläufer Piotr Kucharczyk zum Transalpine Run 2021

Der DYNAFIT Transalpine Run (TAR) 2021 überquerte die Alpen in sieben Etappen über einzigartige Trails in drei Ländern. Insgesamt waren beim TAR 2021 235,9 km mit 13400 Höhenmetern im Aufstieg und 12580 Höhenmetern im Abstieg zu bewältigen. Piotr Kucharczyk nahm im Jahr 2021 am Transalpine Run teil und wurde mit seinem Team 6. in der Teamwertung Mixed. Hut ab! Ich, Sascha Nikolajewitsch, durfte Piotr in der Vorbereitung persönlich beraten und erstellte ihm für die Etappentage einen Nutrient Timing Plan.

Das anschließende Interview wurde von Marcus Imbsweiler (MI) geführt.

 

MI: Wann wurde die Idee bei Dir geboren, dass Du diesen Transalpin Run mitmachen möchtest?

Piotr: Die Idee kam mir im Frühjahr 2021. Ich wollte nach der Corona-Zeit einen ganz besonderen Lauf machen und bin dann eher zufällig auf den Transalpine Run gestoßen. Vom Lauf war ich von Anfang an begeistert und habe mich dann auf die Suche nach einem Laufpartner begeben, denn es ist ein Teamlauf. 

 

MI: Hast Du schon ähnliche Runs absolviert?

Piotr: Das höchste der Gefühle war bisher ein Marathon und zwar der Gelita Trail Marathon 2016.

 

MI: Beschreibe uns bitte einmal, wie sich so ein Run anfühlt. In der Vorbereitung, die erste Etappe, die weiteren Etappen, der letzte Zieleinlauf?

Piotr: Kurzum: Es ist etwas ganz Besonderes. Die Vorbereitung war relativ kurz, und ich hatte auch bis zum Start des Laufs nicht allzu viele Laufkilometer absolviert. Trotzdem war ich immer überzeugt, den Lauf zu finishen. Dass wir in unserer Altersklasse als Team den 6. Platz belegen konnten, hatten wir nicht zu träumen gewagt.

Die erste Etappe von Hirschegg/A nach Lech am Arlberg bin ich voller Vorfreude und hochmotiviert angegangen. In den Bergen zu laufen ist einfach traumhaft und wir hatten beste Bedingungen. Auf Grund des sich stetig ändernden Terrains verfällt man auch nie in einen Automatismus beim Setzen der Schritte, sondern schaut immer, wo man den nächsten Schritt setzen kann. Gleichzeitig habe ich mir auch immer die Zeit genommen, um die herrliche Landschaft zu genießen.

Nach 7 Etappen, 230 Kilometern und ca. 1400 Höhenmetern haben wir uns ganz fest in die Arme genommen und uns zu unserem gemeinsamen Erfolg gratuliert. Wir sind über 7 Tage durch Dick und Dünn, Höhen und Tiefen gelaufen, immer mit dem Ziel, gemeinsam zu finishen. Dieses Ziel hatte für meine Laufpartnerin und mich immer Priorität.

 

MI: Welche besonderen Herausforderungen hält der Transalpine Run bereit?

Piotr: Zunächst einmal sind es geplant über 250 km und 15.000 Hm, die man innerhalb von 8 Tagen zurücklegt. Täglich ist man zwischen 4 und 8 Stunden (mit Ausnahme des Bergsprints) auf den Beinen und oftmals am Limit und darüber hinaus. Vor allem auf dem felsigen Untergrund und den Trails muss man ständig hochkonzentriert sein, wenn man einen Fuß vor den anderen setzt. Dazu die kurzen Erholungsphasen vor allem nach den längeren Läufen und am nächsten Morgen wieder fit für die nächste Etappe zu sein.

 

MI: Du hast in der Vorbereitung mit dem Fachberater für holistische Gesundheit Sascha Nikolajewicz zusammengearbeitet. Wie muss man sich so eine Zusammenarbeit vorstellen?

Piotr: Sascha verfügt auf Grund seiner sportlichen Vergangenheit über einen großen Erfahrungsschatz, den er mir im Rahmen der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt hat. Wir hatten vor dem Lauf einige Termine, in denen Sascha mir ein Konzept vorgestellt hat und mir für jede Etappe einen individuellen Nutrition Plan erarbeitet hat. Dabei ging er auch auf meine Wünsche und Gewohnheiten ein (z.B. dass ich kein großer Fan von Gels bin). Das ist ganz wichtig, dass er nicht einen "Standard" hat, den er jedem mit auf den Weg gibt, sondern ganz individuell auf jeden Sportler eingeht. Ich wusste jederzeit vor, während und nach einem Lauf, was ich zu mir nehmen muss, um meinen Energiebedarf während des Laufs zu decken.

 

MI: Was konnten die individuell auf Dich abgestimmten Pläne durch Sascha Nikolajewicz im Wettkampf bzw. in der Vorbereitung bewirken, auch im Vergleich zu vorherigen Wettkämpfen?

Piotr: Vor dem Lauf habe ich das Thema Ernährung beim Sport nicht allzu sehr auf dem Schirm gehabt. Ich hatte keine Systematik, wie ich mich bei längeren Läufen zu ernähren habe, wie wichtig auch die Ernährung vor und nach dem Lauf ist. Ich habe beim Laufen gegessen, wenn ich Hunger hatte, nur dann ist es meistens schon zu spät. Er hat mir gezeigt, dass es immens wichtig ist, dem Körper während der Belastung kontinuierlich Nährstoffe zuzuführen. Ein guter Ernährungsplan ist mindestens genauso wichtig wie ein guter Trainingsplan.

 

MI: Welche neuen Herausforderungen gehst Du als nächstes an? Was wäre ein absolutes Traumziel für Dich?

Piotr: Der Transalpine Run war schon ein absolutes Traumziel, was nur schwer getoppt werden kann. Nächstes Jahr stehen im Januar der La Corsa della Bora mit 80 Kilometern und der Stubai Ultra mit 68 Kilometern und 5000 Höhenmetern an. Sofern der Transvulcania auf La Palma im kommenden Jahr gelaufen werden kann, dann würde ich diesen auch liebend gerne laufen.

 

MI: Danke für die tollen Einblicke und weiterhin viel Erfolg!

Das Interview erschien auf der Website der TSG 78 Heidelberg

... von Eva

 

 „Sascha hat mich zu einer Darmsanierung und einer passenden Ernährung bei ADS beraten. Dabei ging er sehr individuell auf mich ein und ich konnte das Tempo für die Umstellung selbst bestimmen. Ich kann Saschas Beratung nur jedem empfehlen, der mehr als nur eine normale Ernährungsberatung nach Schema F sucht. Mit seinem Fachwissen und seiner unterstützenden, motivierenden Art konnte er mir sehr gut weiterhelfen.“

... von Florian

 

"Sascha wurde mir von der Mutter meiner Freundin empfohlen, die mit ihm befreundet ist. Wir hatten ein sehr hilfreiches 1,5h telefonisches Gespräch. Er nahm sich viel Zeit, stellte gezielte Fragen und zeigte viel Interesse. Hierbei fühlte ich mich einfach ernst genommen und meine Probleme wurden gezielt besprochen - und das auf eine Art und Weise, die mich beruhigte. Den Therapiemaßnahmen konnte ich voll zustimmen (Shake aus Weizengras, Flosamenschalen und Heilerde + ein ausgewähltes Probiotikum), er hat fundierte Kenntnisse und kann diese auf sehr angenehme Weise erläutern. Danke!"

... von Mattia
 

"Herr Nikolajewicz empfinde ich als eine sehr angenehme und kompetente Person. Die Kombination aus seiner Erfahrung aus dem Berufssport sowie seiner fachlichen Kompetenz im Gebiet der holistischen Gesundheit ergeben ein interessantes Profil. Aufgrund der Tatsache, dass ich für mehrere Monate Medikamente zu mir nehmen musste und dadurch in kürzester Zeit viel zugenommen habe, hat mir Herr Nikolajewicz die Themen Entgiften/Entschlacken, Ernährung und Bewegung nähergebracht. Hierbei hat mir Herr Nikolajewicz einen 3-Stufen-Plan mit bestimmten Nährstoffen sowie verschiedener Methoden erstellt. Durch seine kompetente und empathische Art hat er mir den Plan einfach und effektiv erläutert, wovon ich begeistert war und viel dazulernen konnte. Außerdem nimmt er sich auch für weitere Fragen viel Zeit und seine Erklärungen und Ansätze empfinde ich als sehr schlüssig. Seit zwei Wochen führe ich nun den 3-Stufen-Plan aus und kann die ersten Resultate erkennen. Demnach bin ich auch motiviert, diesen Plan weiter fortzuführen und bin auf die weiteren Ergebnisse innerhalb der nächsten Wochen sehr gespannt. Jedenfalls bin ich Herr Nikolajewicz hierfür sehr dankbar und kann ihn wärmstens weiterempfehlen!"

... von Carina
 

"Herr Nikolajewicz hat uns in seiner ruhigen und ausgeglichenen Art eine erste, sehr interessante „Aufklärung“ über die Krankheit meines Mannes aus einer ganz anderen Sicht als der üblichen Schulmedizin gegeben und somit einen anderen Ansatz zu einer möglichen Therapie, die wir gleich umgesetzt haben. Er nimmt sich viel Zeit für Fragen und hat immer hilfreiche Antworten."

... von Bernd

 

"In einem Gespräch mit Hr. Nikolajewicz kamen wir unter anderem auf das Thema Gesundheit/Fitness.

Hierbei eröffnete Hr. Nikolajewicz mir seinen neuen beruflichen Werdegang, mein Interesse wurde geweckt.

Aufgrund meiner andauernen Müdigkeit und sich Nicht-Fit-Fühlens ist eine genaue Analyse meiner Lebensgewohnheiten, Nahrungsaufnahme erstellt worden.

Es stellte sich die Vermutung eines Ungleichgewichtes des Säuren-/Basenhaushaltes.

Die entsprechenden Prüfstreifen holte ich in der Apotheke, sodass es auch gleich losgehen konnte.

Es folgten zwei Wochen konsequentes Aufschreiben und Durchführen des Testes.

Und siehe da, die Vermutung bestätigte sich.

Nun wurde eine Lösung/Abhilfe von Hr. Nikolajewicz gesucht und auch gefunden.

Super !!! Vielen Dank ..."